Beschichtungen der nächsten Generation auf Boridbasis für eine verbesserte Bearbeitung von Nickel-Superlegierungen.

Entwicklung und Validierung fortschrittlicher TiB₂-, TaB₂- und TixTa(1-x)B₂-Beschichtungen für Schneidwerkzeuge, die zur Bearbeitung hochfester Nickel-Superlegierungen eingesetzt werden.

Ein Schweizer Beitrag zur Verringerung wirtschaftlicher und sozialer Unterschiede in der erweiterten Europäischen Union

BOR4MACH auf einen Blick

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Projektdauer in Monaten

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Konsortialpartner

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Länder: Polen und die Schweiz

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Angestrebte Verbesserung der Werkzeugstandzeit

Konsortium

Map of Europe showing BOR4MACH consortium partner locations

Rzeszow University of Technology

Rzeszów, Polen

Konsortialleiter. Koordiniert das Projekt und validiert die Werkzeugleistung sowie die Beschichtungsbeständigkeit.

Ultratech

Sędziszów Małopolski, Polen

Industrieller Endanwender. Bearbeitet IN738-Turbinenschaufeln zur Validierung der Beschichtungen unter realen Produktionsbedingungen.

Empa

Thun, Schweiz

Entwickelt TixTa(1-x)B₂-Beschichtungsbibliotheken mittels kombinatorischer Synthese und Hochdurchsatz-Charakterisierung.

Platit AG

Selzach, Schweiz

Weltweit führender Anbieter von PVD-Beschichtungsanlagen. Skaliert die besten Beschichtungen für die industrielle Abscheidung.

Neuste Updates aus dem Projekt

Was ist BOR4MACH?

BOR4MACH ist ein internationales Forschungsprojekt zur Entwicklung und Validierung fortschrittlicher Beschichtungen auf Boridbasis – TiB₂, TaB₂ sowie deren Mischungen (TixTa(1-x)B₂) – für Schneidwerkzeuge, die zur Bearbeitung hochfester Nickel-Superlegierungen eingesetzt werden. Nickel-Superlegierungen werden in der Luft- und Raumfahrt- sowie der Energiebranche breit eingesetzt, doch ihre Festigkeit, geringe Wärmeleitfähigkeit und hohe chemische Reaktivität führen zu raschem Werkzeugverschleiss und häufigem Werkzeugwechsel.

Am Projekt sind vier Partner aus Polen und der Schweiz beteiligt – die Technische Universität Rzeszów, Ultratech, die Empa und Platit –, welche Hochdurchsatz-Kombinatorik, fortschrittliche Materialcharakterisierung und industrielle Validierung kombinieren, um Beschichtungen mit verbesserter Härte, thermischer Stabilität und Oxidationsbeständigkeit zu entwickeln.

So funktioniert es

BOR4MACH folgt einem strukturierten, sechsstufigen Arbeitsablauf – von der Festlegung eines Leistungs-Referenzwerts mit kommerziellen Beschichtungen über die kombinatorische Synthese und das Hochdurchsatz-Screening neuer Boridzusammensetzungen bis hin zur industriellen Abscheidung und der Validierung unter realen Bedingungen an Turbinenschaufeln.

01

Referenz-Benchmarking

Vorbereitung von Referenzbeschichtungen und -werkzeugen

02

Referenzvalidierung

Labor- und Industrietests der Referenzbeschichtung

03

Kombinatorische Synthese

TiB₂–TaB₂ Bibliotheken mittels HiPIMS

04

Hochdurchsatz-Charakterisierung

Screening von Härte, Struktur und Oxidationsverhalten

05

Industrielle Abscheidung

Skalierung der drei besten Zusammensetzungen

06

Industrielle Validierung

Getestet an IN738-Turbinenschaufeln

BOR4MACH wird im Rahmen des Schweizerisch-Polnischen Kooperationsprogramms, Forschungs- und InnovationsprogrammAngewandte Forschung, über die Fördermassnahme «Forschung und Innovation im Bereich der angewandten Forschung» finanziert, umgesetzt durch das Nationale Zentrum für Forschung und Entwicklung (NCBR) in Polen sowie Innosuisse – die Schweizerische Agentur für Innovationsförderung.

Projektnummer SPPW/BOR4MACH/0003/2025

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